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„Das Puppen- & Kultur Museum Tecklenburg ist ein absolut charmantes und lohnenswertes Ausflugsziel“
Das Puppen- & Kultur Museum Tecklenburg ist ein absolut charmantes und lohnenswertes Ausflugsziel, das weit über das klassische Thema „Puppen“ hinausgeht. Untergebracht in einem wunderschönen, historischen Fachwerkhaus von 1684 am Wellenberg, bietet es eine überraschend vielfältige Reise in die Vergangenheit.
Da der Eintritt frei ist (Spenden für den ehrenamtlich engagierten Verein sind willkommen), gibt es eigentlich keinen Grund, bei einem Spaziergang durch die historische Altstadt von Tecklenburg nicht kurz hereinzuschauen.
Das erwartet Sie im Museum:
- Bedeutende Spielzeugsammlung: Auf drei Etagen wird eine der wertvollsten Puppensammlungen Nordrhein-Westfalens präsentiert. Die Exponate (darunter detailreiche Puppenstuben, Kaufläden und Spielzeugautos) reichen teils über 150 Jahre zurück.
- Kultur- und Regionalgeschichte: Das Museum bettet das Spielzeug in die echte Geschichte ein. Es gibt ein Biedermeierzimmer und eine sehr interessante Darstellung der historischen Leinenproduktion, die Tecklenburg einst prägte.
- Das Otto-Modersohn-Zimmer: Für Kunstinteressierte gibt es eine kleine Besonderheit – einen eigenen Raum mit Werken des berühmten Landschaftsmalers Otto Modersohn, der Ende des 19. Jahrhunderts regelmäßig in Tecklenburg Inspiration suchte.
- Für die ganze Familie: Während ältere Generationen in Erinnerungen an die eigene Kindheit schwelgen können, faszinieren Kinder vor allem die filigranen Miniaturen und die Modelleisenbahn im Obergeschoss. Zudem locken regelmäßig wechselnde Sonderausstellungen.
Mein Tipp für den Besuch
Der Weg zum Museum ist bereits ein kleines Erlebnis: Achten Sie auf dem Marktplatz auf das Kopfsteinpflaster – dort sind bunte Steine mit Puppenmotiven eingelassen, die Ihnen als Wegweiser den Wellenberg hinunter dienen.
Wichtig zu wissen: Da das Museum rein ehrenamtlich geführt wird, ist es regulär nur samstags und sonntags von 14:00 bis 17:00 Uhr geöffnet. Ein Besuch lässt sich wunderbar mit einem anschließenden Kaffee im historischen Ortskern oder einer Wanderung auf den Teutoschleifen verbinden.
